Ausstellung "Minijob - Da geht noch mehr!"

Viele Minijobbende wissen nicht, dass sie die gleichen Rechte haben wie Vollzeitkräfte, z.B. das Recht auf Mindestlohn, Mutterschutz, bezahlten Urlaub oder Entgeltfortzahlung bei Krankheit. Zudem ist gerade für Frauen der Wiedereinstieg in den Beruf über einen Minijob nicht erfolgreich. Oft verharren die Frauen jahrelang im Minijob und schaffen nicht den Sprung in eine versicherungspflichtige Anstellung, die für eine ausreichende Rente aber notwendig ist. Eine Ausstellung in der Kreisverwaltung in Friedberg und im Jobcenter in Büdingen informiert noch bis zum 15.9. Auch Arbeitgeber sind angesprochen, denn in bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, mehrere Minijobs zur einer Teilzeit- oder Vollzeitstelle zusammen zu legen. Dass dies für Arbeitgeber wesesentlich teurer sei, ist ein verbreiteter Trugschluss.

Ergänzend zur Ausstellung finden Informationsveranstaltungen für Minijobbende des Jobcenters statt.

Die nächste ist am 11.09.2017 im Jobcenter Büdingen um 10:00 Uhr.

Arbeitgebern, die sich über rechtliche Fragen zu Minijobs und zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze informieren wollen, stehen am 31. August von 14:00  bis 17:00 Uhr  per Hotline Rechtsanwalt Konrad Dörner sowie die Leiterin des  Arbeitgeber-Service im Jobcenter Wetterau, Marita Ache, zur Verfügung. Telefon 06031/6849-180 oder 06031/6849-182.

 

 Die Ausstellung „Minijob? Da geht noch mehr!“ der Bundesagentur für Arbeit ist zu sehen vom:

21.08. – 24.08.2017 im Jobcenter in Friedberg, Schulze-Delitzsch-Straße 1

28.08. – 8.09.2017 Kreisverwaltung Wetteraukreis in Friedberg, Europaplatz, Gebäude B im Foyer und

11.09. – 15.09.2017 im Jobcenter in Büdingen, Gymnasiumstraße 2


 

Fachdienst Frauen und Chancengleichheit
Tel.: 06031/83 5301
Leonhardstr. 7
61169 Friedberg
Mo.-Mi.: 08.30 - 12.30 Uhr, 
             13.30 - 16.00 Uhr
Do.:       08.30 - 12.30 Uhr,
             13.30 - 18.00 Uhr
Fr.:        08.30 - 12.30 Uhr