Stalking

Stalking - Nachstellen ist strafbar

Das engliche Wort "Stalking" kommt aus der Jägersprache und bedeutet soviel wie "Anpirschen". Das deutsche Strafgesetzbuch spricht von Nachstellung.

Stalking beschreibt das beabsichtigte und wiederholte Nachstellen und Belästigen eines Menschen, so dass dieser in seiner Lebensführung stark beeinträchtigt wird. Zu den Belästigungen gehören unter anderem: das Nachlaufen, die ständige Präsenz in der Nähe des Opfers, Telefonanrufe, Briefe, SMS, Emails, Einträge in Internetforen, Beschädigung von Eogentum, Drohungen und körperliche Angriffe.

Meistens sind Stalker männlich und die Opfer weiblich.

Stalking ist weit verbreitet und beeinträchtigt die Betroffenen gravierend. Aus diesem Grund wurde der der Tatbestand der "Nachstellung" 2007 unter § 238 ins Strafgesetzbuch eingeführt und in den § 112a Strafprozessordnung aufgenommen, wo unter bestimmten Voraussetzungen und Gefährdungen ein Haftgrund vorliegen kann.

Seit März 2017 sind Stalking-Opfer noch besser gesetzlich geschützt. Bis dato war es für die Strafbarkeit des Täters mitentscheidend, wie das Opfer auf das Stalking reagierte. Die sogenannte Nachstellung war nur strafbar, wenn sie das Leben des Opfers schwerwiegend beeinträchtigte. Für die Strafbarkeit von Stalking genügt es nun, wenn die Nachstellung objektiv geeignet ist, das Opfer zu beeinträchtigen. 

Im Wetteraukreis finden Sie Hilfe beim Frauen-Notruf-Wetterau

 

Weitere Informationen und Hilfsangebote finden Sie hier:

Bundesweites Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

http://www.stalkingforschung.de/ (Seite der Arbeitsgruppe „Stalking“ der Uni Darmstadt. Neben Forschungsergebnissen auch Literaturtipps und weiterführende Links)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2007 wurde der spezielle Tatbestand „Nachstellung“ unter § 238 ins Strafgesetzbuch eingefügt und in den § 112a Strafprozessordnung aufgenommen, wo unter bestimmten Voraussetzungen und Gefährdungen ein Haftgrund zu Anordnung der Untersuchungshaft, man spricht auch von Deeskalationshaft, vorliegen kann

 

 

 

 

 

 

 

2007 wurde der spezielle Tatbestand „Nachstellung“ unter § 238 ins Strafgesetzbuch eingefügt und in den § 112a Strafprozessordnung aufgenommen, wo unter bestimmten Voraussetzungen und Gefährdungen ein Haftgrund zu Anordnung der Untersuchungshaft, man spricht auch von Deeskalationshaft, vorlie 

 

Fachdienst Frauen und Chancengleichheit
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